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Warum ich kein Coach sein möchte

Der Begriff Coach kommt von Kutsche. Sie beschreibt die Tätigkeit jemand abzuholen und bis an sein Ziel zu begleiten. Diese Begleitung ist für viele wichtig und führt bei vielen auch zum gewünschten Ergebnis.

Es gibt einen riesigen Bedarf an Coaches. Gerade in der Gesundheitsbranche ist dieser Beruf wichtiger denn je da es immer weniger Menschen gibt, die Wissen wie man sich richtig ernährt oder bewegt. Der allgemeine Gesundheitszustand der Bevölkerung ist nicht nur schlecht. Er ist alarmierend und beunruhigend. Trotz kostenlosem Wissen, Apps und Hightechgeräten verschlechtert sich die allgemeine Gesundheit jedes Jahr weiter.

Es gibt da allerdings ein Problem mit der Berufsbezeichnung “Coach”. Er ist nicht geschützt. So wird dieser Begriff heute inflationär verwendet.

Jeder kann Coach werden

Öffnet man die sozialen Medien, wird man regelrecht überschwemmt mit Coachings. Da gibt es Coaches, die Coaches coachen, die Coaches coachen. Jeder von Ihnen verunglimpft den anderen und gibt vor der Heilsbringer der Branche zu sein. Doch sie bringen vor allem eins. Sie bringen unheil über den Begriff “Coach”.

Ich erhalte täglich Nachrichten von selbsternannten “Coaches”, die mich “coachen”möchten. Willkürlich schreiben diese virtuellen Spammer alles an was ihnen unter die Tastatur kommt. Wenn man sie dann nach Referenzen und Ausbildungen fragt, dann reagieren sie mitunter unfreundlich und ungehalten. Denn oft haben sie nicht mehr vorzuweisen, als den Besuch eines mehrminütigen Onlineseminars von einem selbsternannten “Coach”.

Sie fühlen sich einfach nur berufen und haben weder Vorbildung noch Erfahrungen gesammelt. Doch sie haben einen derart großen Einfluss, dass der Begriff “Coach” verschrien ist.

 

Coach ist nicht gleich Coach

Wer heute noch den Begriff “Coach” verwendet, der wird belächelt. Dabei gibt es viele gutausgebildete und hochqualifizierte Coaches die einen wertvollen Beitrag leisten. Sie haben studiert und jahrelange Erfahrungen vorzuweisen. Doch sie werden mit allen anderen Coaches über einen Kamm geschoren.

Es wird sicherlich noch eine Zeit lang dauern bis die Marktbereinigung zuende geht und sich der Begriff Coach wieder verwenden lässt. Bis dahin möchte ich selbst kein Coach mehr sein und verwende Begriffe wie Trainer, Berater oder Therapeut. Auch wenn der Begriff “Coach” in seinem Ursprung genau beschreibt was ich mache. Ich hole Menschen dort ab wo sie stehen und begleite sie bis zu Ihrem Ziel.

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